Wie kann man eine Bindung zum Hund aufbauen und was hat Hunde-Intelligenzspielzeug mit der Bindung zwischen Ihnen und Ihren Hund zu tun?

Bindung zum Hund aufbauen – Eine gute Bindung sorgt dafür, dass der Hund mehr auf seinen Besitzer achtet. Mensch und Hund sind ein Team, welches sich ergänzt und welches nur mit Hilfe von Blickkontakt kommunizieren kann.

Gerade wenn es darum geht den Hund an einem neuen Intelligenzspielzeug heranzuführen, ist es wichtig, dass der Hund genau darauf achtet was sein Besitzer ihm zeigt. Ganz nach dem Motto: “Ich mache vor und du machst nach“.

Ein Hund, der noch nicht gelernt hat auf seinen Besitzer zu achten, könnte unter Umständen viel zu aufgeregt sein um genau hinzusehen. Er wird sich in den meisten Fällen nur auf das Leckerli konzentrieren um anschließend verschiedene Dinge auszuprobieren um an das Leckerli zu kommen. Er wird die Sache also selbst in Hand nehmen.

In den meisten Fällen wird das dann natürlich nichts. Es entsteht Frust und der Hund ist nicht mehr motiviert.

Besser ist es also,  wenn Ihr Hund bereits gelernt hat, auf Sie zu achten und wenn er weiß, dass sie zusammen als Team unschlagbar sind.

Wie kann ich eine Bindung zum Hund aufbauen?

Eine gute Bindung zum Hund aufzubauen ist kein Hexenwerk. Allerdings erfordert es Geduld, Respekt und viel Verständnis. Eine gute Bindung erhält man nicht von heute auf morgen. Vielmehr muss man sich diese Bindung zum Hund erarbeiten. Man kann das mit einer ganz normalen Freundschaft zwischen zwei Menschen vergleichen. Eine Freundschaft entwickelt sich und muss verschiedene Prozesse durchlaufen. Erst nach einer Weile stellt man fest, dass die jeweilige Person ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden ist. Wir vertrauen diese Personen, fühlen uns von Ihr verstanden und die gemeinsamen Aktivitäten bekommen einen immer höheren Stellenwert.

Ähnlich ist es auch bei unseren Hunden. Erst wenn sich unser Hund verstanden fühlt , er artgerecht gehalten (er sich also wohl fühlt) und seine Grundbedürfnisse wie Nahrung, Körperkontakt usw. …. erfüllt werden, wird eine Bindung entstehen. Diese Bindung ist also vom Alltag abhängig.

Wie können wir dafür sorgen, dass sich unser Hund verstanden fühlt?

Als erstes sollten wir uns erstmal ganz allgemein mit dem Thema „Hund“ auseinandersetzen. Was hat ein Hund für Bedürfnisse? Welche charakterlichen Rassenunterschiede gibt es? Wie kommuniziert ein Hund? Erst wenn wir über solides Wissen verfügen, können wir artgerecht reagieren. Ansonsten läuft man die Gefahr, dass wir sämtliches Verhalten des Hundes falsch interpretieren und aus Sicht des Hundes völlig unlogisch agieren bzw. reagieren. Ein Hund, welcher ständig falsch verstanden wird obwohl er kommunizieren will, ist mit großer Sicherheit kein glücklicher Hund. Genauso wie wir in einer Freundschaft oder Beziehung nicht glücklich werden können, wenn wir ständig falsch verstanden werden.

Genauso sieht es mit dem Thema Respekt aus. Ein Hund ist ein eigenständiges Lebewesen mit gewissen Grundbedürfnissen. Wir müssen akzeptieren, dass ein Hund eben ein Hund ist. Er möchte nicht wie ein Spielzeug oder gar wie ein Kuscheltier behandelt werden. Hier spielen natürlich auch charakterliche Eigenarten des jeweiligen Hundes eine große Rolle. Mein Hund (als ehemaliger Angsthund) ist z. B. kein Fan von wildes herumgetobe. Dafür mag er Kontaktliegen umso mehr. Diese Eigenart akzeptiere und respektiere ich.

Die Kommunikation ist ein weiterer sehr wichtiger Punk damit man eine Bindung zum Hund aufbauen kann. Es reicht nicht zu wissen, dass ein Hund bellen, knurren oder jaulen kann. Sobald Sie mit Ihren Hund interagieren, kommuniziert Ihr Hund mit Ihnen. Sei es durch ein einfaches Schwanzwedeln, ein bestimmter Blick oder  andere körperlichen Signale. Erst wenn wir diese Signale sehen und verstehen, können wir dementsprechend auf unseren Hund reagieren.

Eine Bindung zum Hund aufbauen – Gemeinsame Aktivitäten schweißen zusammen:

Wenn Sie bei Ihren Spaziergängen nur mit anderen Personen erzählen oder aber anders beschäftigt sind, kann keine Bindung entstehen. Oft blicken Hunde so ganz nebenbei zu Ihrem Hundehalter. Wenn Sie Ihren Hund nicht im Auge haben, bekommen Sie davon nichts mit. Dadurch wird dieses für Hunde eigentlich ganz normale Verhalten wieder abtrainiert. Erst später merkt der Hundehalter, dass der Hund plötzlich sein eigenes Ding macht und nicht mehr auf seinen Besitzer achtet. In einer Beziehung zwischen zwei Menschen würde man vielleicht sagen, man hat sich auseinander gelebt. 🙂

Gemeinsame Aktivitäten beim Spazieren gehen und der Blickkontakt ist also enorm wichtig für eine gute Bindung.

Klettern Sie mit Ihren Hund doch einfach mal über Baumstämme oder zeigen Sie ihm interessante Sachen, verstecken Sie heimlich Leckerein und finden diese mit Ihrem Vierbeiner gemeinsam. Spielen Sie draußen Suchspiele oder albern Sie ruhig mit Ihrem Hund herum. Setzen Sie sich gemeinsam ans Wasser um die Wellen zu lauschen und kraulen Sie Ihren Hund dabei. Der Fantasie sind hier absolut keine Grenzen gesetzt solange Mensch und Hund ihren Spaß dabei haben.

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Bindung zum Hund aufbauen

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